KOMPETENZZENTRUM

für Wirbelsäule und Gelenke 

CMD - craniomandibuläre Dysfunktion

CMD ist eine Diagnose - keine Therapie, ist aber dennoch wichtig, sie zu erwähnen. Drei Buchstaben - aber was steckt eigentlich dahinter? Es beschreibt ein gestörtes Zusammenspiel von Oberkiefer (Schädel=Cranium) und Unterkiefer (Mandibula). Die daraus resultierende Fehlstellung führt zu Verspannungen in der Kaumuskulatur mit Schmerzen und Knacken der Kiefergelenke beim Kauen, eingeschränkten Mundöffnung, Gesichtsschmerzen, Heiserkeit, Kloßgefühl im Hals, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus und Schwindel. Auch ausstrahlende Schmerzen zum Schulter-Nacken Bereich, chronische Rückenschmerzen oder sogar ein Beckenschiefstand können Folgen der unnatürlichen Kieferstellung sein.               Die Ursache der CMD kann auch im unteren Körperabschnitt liegen. So kann eine Fehlbelastung der Füße oder Beckenschiefstellung aufsteigende Beschwerden und eine Kieferdysfunktion auslösen. Deshalb ist es wichtig, den Körper als Ganzes zu betrachten, um die wahren Gründe der Schmerzen herauszufinden. Begleitend zu der manuellen Therapie wird vom Zahnarzt eine spezielle Aufbissschiene, angefertigt, die durch Zentrierung der Kiefergelenke den Biss korrigiert. Bevor aber der Abdruck für die Schiene gemacht wird, ist es wichtig erst die Kopfgelenke frei zu machen und einen eventuellen Beckenschiefstand zu beheben, damit der gesamte Körper in eine optimale Statik gebracht wird.


Neuromuskuloskeletale Funktionsanalyse:

befasst sich mit funktionellen Zusammenhängen zwischen den Gelenken, Knochen, Nerven, Reflexen und Muskeln des gesamten Bewegungsapparates. Zur Diagnostik einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) wird die Wechselwirkung zwischen dem Kauapparat und dem gesamten Körper analysiert.

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