KOMPETENZZENTRUM

für Wirbelsäule und Gelenke 


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Beruf und Freizeit - Leben im Einklang

Leider kann diese Aussage von Konfuzius nicht jeder so bejahen. Ich jedoch aus vollem Herzen.

In Zeiten von unsicheren Jobs, Zeitverträgen oder von viel zu vielen Arbeitsstunden ist es gar nicht so einfach, Beruf und Freizeit in Einklang zu bringen. Wichtig ist, dass man seinen Körper gut wahrnimmt. Wir hören oft vom Thema "Achtsamkeit", aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? 2018 ist ein guter Zeitpunkt, in sich hinein zu hören...

Und dafür hier nun einige Tipps:

1. Lass dich nicht ärgern!

Nicht von anderen und nicht von dir. Das ist zwar viel einfacher gesagt als getan, aber denkt immer daran: "Für mein Gefühlsleben trage ich immer selbst die Verantwortung." Ärgere ich mich über etwas, sollte ich mich fragen, was es ist. Liegt es am Verhalten einer anderen Person, sollte ich das Gespräch suchen. Oft macht der andere sich gar keine Gedanken darüber. Vor allem sollte ich nicht jede Kleinigkeit gleich persönlich nehmen.

2. Positive Impulse setzen

Dabei geht es darum, sich selbst mit Kleinigkeiten glücklich zu machen. Der Spaziergang als Tagesabschluss, das gute Buch vorm Einschlafen, die sportliche Einheit mit mir oder einem netten Menschen, Gesellschaft guter Freunde.... Es gibt unzählige Dinge, die wir oft auch als selbstverständlich hinnehmen. Aber wir sollten sie achtsam wahrnehmen!

3. Nein - Nein - Nein

Bevor ich etwas zusage, sollte ich mir einige Sekunden Bedenkzeit gönnen und zunächst in mich hineinhorchen:

- kann ich das wirklich leisten?

- möchte ich das leisten?

- fühle ich mich damit wohl oder kann das umschwenken in das Gefühl der Überforderung, des sich ausgenutzt fühlens, oder, oder....

Ein "Nein" muss trainiert werden, aber es ab und an auszusprechen, kann sehr befreiend wirken.

4. Abschalten

Handy - Telefon - eigener Empfang!

Manchmal sollte ich auch Termine mit mir machen und sie vor allem auch einhalten. Das ist besonders wichtig, wenn ich mich gerade wieder durchs Hamsterrad hetze.

5. Sei stolz auf Dich!

Statt immer nur an mir herumzumäkeln, sollte ich auch einmal wahrnehmen, was mir gut gelungen ist. Das bedeutet nicht, damit herumzuprahlen, sondern mich ganz still in mich hinein zu freuen. Ich kann stolz auf mich sein, dass ich das geschafft habe.Ihr Lieben. In diesem Sinne wünsche ich euch eine achtsame Woche, schmerzarme und noch lieber schmerzfreie Tage und habt euch Wohl!


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Achtsamkeit

Neulich habe ich eine Geschichte gelesen. Ich habe sie bereits im Internet gesucht, leider nicht gefunden. Sie ging in etwa so:


Ein Mann war auf der Suche nach Gott. Er überlegte sich, in der Natur werde ich ihn wohl finden und zog los.

Er sagte: "Gott, bitte sprich zu mir." Er hörte weiter nichts, nur eine Nachtigall fing zu singen an, aber der Mann hörte sie wohl nicht.

Er sagte wieder: "Gott, sprich zu mir." Ein Donner grollte lang durchs Tal, aber der Mann nahm wieder nichts wahr.

Dann begannen die Sterne hell und klar zu leuchten. Ein wunderschöner Nachthimmel entstand, aber der Mann schenkte ihnen keinerlei Beachtung. Der Mann rief nun lauter: "Gott, bitte zeig mir ein Wunder, berühre mich, damit ich weiß, dass du wirklich da bist."

Gott beugte sich zu ihm herunter und tat es. Aber der Mann schubste den kleinen Schmertterling nur von seiner Schulter und ging ...


Was soll uns das sagen?

Es gibt viele kleine, glückliche Momente. Wir müssen nur die Augen aufhalten und uns darüber freuen.


Der römische Dichter Horaz sagte: "Carpe diem". Das bedeutet "pflücke den Tag".


Er meinte damit: Pflücke jeden kleinen, fröhlichen Augenblick. Verschiebe nichts auf morgen. Lebe heute, jetzt in diesem Moment!


Und das bedeutet dieses Wörtchen "Achtsamkeit". Manche halten es für eine Modeerscheinung, etwas, dass gerade mal "in" ist.

Lebe im Moment! Genieße alles, was du tust, siehst, riechst, schmeckst, fühlst....

Und mach dir den Moment wirklich bewusst. Denke nicht so viel an gestern und an morgen. Denn das "jetzt" ist der perfekte Moment. Eine alte Weisheit aus dem Zen-Budhismus lautet: Wenn du gehst, dann geh. Wenn du stehst, dann steh. Ohne zu schwanken.

Achtsamkeit muss man üben. Jon Krabat-Zinn ist bekannter Autor und Lehrmeister zu Achtsamkeit und Achtsamkeitsübungen. In seinen Lehren geht es darum, Achtsamkeit als eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit und ohne Wertung zu leben.


Und dies ist eigentlich die einfachste Erklärung zu Achtsamkeit:

                         Stell dir ein Kind vor. Selbstvergessen pflückt es Johannisbeeren. Voller Hingabe. Jetzt zählen nur Strauch und Früchte, Geschmackserlebnis, die klebrigen Finger, die rote Flüssigkeit an den Fingern, kleine Kerne zwischen den Zähnen, Sonne auf den Oberarmen, kühle Erde unter den nackten Füßen. Habt eine gute Woche.


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Achtsamkeit leben

Manchmal sieht man einen Satz mit einem guten Ratschlag und man denkt genervt, "Nicht schon wieder!" oder "Ist doch klar. Muss man das erwähnen?" oder "Die können immer so schlau daher reden. Als wenn mich das weiter bringen würde?!"

Aber: Es ist inzwischen bekannt, dass man sein Wohlgefühl intensiv verbessern kann, wenn man sich die schönen Dinge um sich herum immer wieder bewusst macht. Wie bei einem Mantra.

Sieht man im Sommer die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln von Blüte zu Blüte gleiten, sollte man das intensiv wahrnehmen, genießen und speichern für die nicht so guten Tage. Das Gehirn lernt durch die bewusste Wahrnehmung schöne gespeicherte Bilder abrufbar zu machen.

So kann man an einem trüben Tag diese Bilder abrufen und sich bewusst machen, dass sich hinter den dicksten und düstersten Wolken der wunderschöne, intensiv blaue Himmel verbirgt.  Er ist für uns gerade nur nicht sichtbar.

Abends vorm Einschlafen sollte man sich ein Ritual gönnen: Zähle täglich drei Dinge auf, für die du dankbar bist.


Arbeit sollte zu unserem Leben gehören wie Wasser und Brot. Es sichert unsere Existenz, gibt uns ein gutes Selbstwertgefühl, schärft unseren Verstand, erweitert unsere Kompetenzen, gibt uns ein Gruppengefühl, vermittelt soziale Kontakte. Natürlich immer alles passend und wohl dosiert.

Gönne dir Auszeiten!


"Ordnung ist das halbe Leben." Ein Spruch, der uns in unserer Kindheit sicher alle oft begleitet und genervt hat. Bei Menschen zum Beispiel, die unter depressiven Verstimmungen leiden, ist es das erste Therapieziel, ihnen klare Tagesstrukturen zu vermitteln und sie zum einhalten dieser anzuhalten. Tagesstrukturen geben allen Menschen Sicherheit, eine gewisse Ordnung. Wissenschaftler plädieren zudem, einen einheitlichen Schlafrhytmus einzuhalten.

Es ist doch das größte Wohlgefühl, etwas Begonnenes fertigzustellen. Ob nun der Baggerfahrer die große Fläche bearbeitet, der Gärtner den Park, der Hobbygärtner seine Parzelle oder der Bewohner seinen Balkonkasten. - Jeder empfindet am Ende des Etappenziels ein unglaubliches Glücksgefühl.

In diesem Sinne ....

Stelle jeden Tag eine Sache fertig.

Und nun ein humorvoller Tipp, der eigentlich alles vereint:

Vergiss nicht, jeden Tag klasse zu sein!


Denkt immer daran: Die Hummeln können nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt trotzdem. Euch allen einen guten Flug durch die Woche. Habt euch wohl!

 

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Achtsam leben

Hier noch einmal die einfachste Erklärung zum Thema Achtsamkeit:

Stell dir ein Kind vor. Selbstvergesen pflückt es Johannisbeeren.  Voller Hingabe. Jetzt zählen nur Strauch und Früchte, Geschmackserlebnis, die klebrigen Finger, die rote Flüssigkeit an den Fingern, kleine Kerne zwischen den Zähnen, Sonne auf den Oberarmen, kühle Erde unter den nackten Füßen.

Achtsamkeit bedeutet

also Wahrnehmung

mit allen Sinnen.


Es ist wichtig, die eigene Wahrnehmung zu schulen und zu fokussieren.


Oft sind wir übermäßig eingespannt.

Der eine reibt sich auf in seinem Beruf, der nächste hat die Verantwortung für einen anderen Menschen mit zu tragen oder muss selbst eine Krankheit gut überstehen.

Dann ist es wichtig, sich in diesem ganzen Druck einen Puffer zu bauen.


Unternimm Dinge, die dir gut tun.

Dinge die einem gut tun sind oft die kleinen Dinge im Leben: 10 Minuten Sonnenbad, eine Tasse Tee oder Kaffee mit 10 Minuten Auszeit, das Telefongespräch mit einer lieben Freundin oder mit Mama, das Vollbad, der Waldspaziergang ...

Für den anderen sind es neuen Herausforderungen, die dieses Wohlgefühl vermitteln: der Fremdsprachenkurs, ein Instrument zu erlernen, der Computerkurs oder aber das Ehrenamt, der Besuch der älteren Nachbarin .....

Der nächste lebt sich im künstlerischen Bereich aus. Es gibt so viele kleine und große Dinge, die uns unsagbar gut tun.

Oft hört man: "Dafür habe ich kein Geld."

Es gibt so viele Gelegenheiten sich kostenlose aber wunderschöne Augenblicke zu schaffen.

Der nächste beklagt sich über die fehlende Zeit. 

Oft sind es schon die kleinen Auszeiten, die uns durchatmen lassen. Wenn jemand von außen seine Hilfe anbietet - annehmen! Sich in Gruppen organisieren! Hilfe erfragen.


Fühl dich geliebt...

... von anderen und von dir selbst.


Vertraue dir selbst. Du bist größer, als du denkst.

Selbstvertrauen - sich selbst etwas zutrauen.

Wenn man sich täglich vor Augen führt, wieviele kleine Dinge einem an diesem Tag gelungen sind, wächst mit der Zeit auch das "sich selbst vertrauen".


Bevor du Zusagen machst, überlege, ob du zusagen willst.

Ein "N", ein "E", ein "I", ein "N" = Nein

Für etliche Menschen ist "nein" ein Wort, das sehr schlecht über die Lippen kommt. Aber man sollte sich gönnen, dieses Wort hin und wieder einmal zu benutzen. Sie sollen ja nicht zum grundsätzlichen Nein-Sager werden, aber oft sagt man etwas zu und denkt dann in einem ruhigen Moment: "hätte ich doch nicht ...". Es ist ratsam, sich zunächst eine Bedenkzeit einzuräumen und erst dann eine Zu- oder Absage zu geben.


Sei dein bester Freund.

Sei nett zu dir. Mach dich nicht mit schlechten Gedanken kleiner als du bist. Unternimm etwas schönes mit dir.


Du bist du. Verzichte darauf, dich an anderen zu messen.

Du bist du, und das ist gut so. Du bist einmalig.


Lass los, was dir nicht gut tut.

Lass Menschen los, die dir nicht gut tun.

Lass Dinge los - Räum auf. Verschenke und mach damit anderen eine Freude.

Lass schlechte Gedanken los. Sei nicht so streng mit dir und anderen. Rede nicht schlecht über dich oder andere. Das vergiftet die Seele.


Sei achtsam ...

und hab' eine gute Woche.  Alles Liebe. Moni

 



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Lass dir nicht aufdrängen, wie du zu sein hast. Denn alles, was von innen kommt, kommt echt, voller Euphorie und mit größter Leidenschaft.

Tu Gutes, weil du es willst.


Wie oft geschieht es, dass man falsch verstanden wird, dass man einen Fehler gemacht hat. Du entschuldigst dich von Herzen und es bleibt trotzdem etwas Unbehagliches zurück. Zwischenmenschlich läuft etwas leider ganz anders, als man es sich vorgestellt hat. Man kann nicht mit allen Menschen bestens befreundet sein. 

So gibt es unzählige Beispiele, auf die sich der folgende Satz anwenden lässt. Es soll nicht bedeuten, dass man nicht kämpfen soll. Ganz im Gegenteil. Aber manchmal kommt man an einen Punkt, an dem es mit Kampf nicht weitergeht. Dann sollte man die Sache reflektieren, abwägen und ehrlich zu sich sein und letztlich Stärke zeigen, indem man folgenden Rat befolgt. 

Akzeptiere, was du nicht ändern kannst.

 

Der folgende Satz spricht wohl allein für sich.  

Erwarte nicht,

dass andere wissen,

was du denkst.

 

 

Es gibt Menschen, die jeden Gedanken und jedes Tun nach außen - häufig auch mit vielen Worten - kommentieren. Im Gegensatz aber gibt es auch Menschen, die in sich gekehrt sind, alles in sich verschließen und unter Umständen niemand zur Last fallen wollen.

Die Menge an Worten ist hier aber nicht gemeint, sondern letztlich ist der Moment gemeint.  Wenn es einem nicht gut geht, sollte man es an vertraute Personen weiter geben und sich Hilfe holen. Hilfe kann auch allein sein, es mit einem lieben, vertrauten Menschen zu teilen. 

Wer nicht spricht, den kann man nicht verstehen.

 

Ganz einfach: Magst du dich selbst nicht - findest du auch immer etwas Negatives an deinen Mitmenschen.  - Mag dich! - Liebe dich!

Liebe beginnt immer bei dir.


Im selben Sinn. Deine Worte - deine Taten - auch deine Ausrutscher. Finde dich toll. Entschuldige dich, wenn du andere verletzt. Ansonsten bist du du!

Du bist wundervoll. Vergiss das nie.



Und zum Schluss wieder etwas Leichtes. Kaufe dir Seifenblasen, betrachte sie. Welche Farben haben sie? Welche Formen haben sie? Wohin fliegen sie? Wie lange bleiben sie ganz? Erfreue dich an ihrer Leichtigkeit.


Kaufe dir Seifenblasen.

 


A006

Schenk Menschen, die dir wichtig sind, Zeit.

 

 Nimm dir Zeit

... für jeden Menschen, der dir wichtig ist.

... miteinander zu reden.

... zu teilen, was dich mit deinen Lieblingsmenschen verbindet.

... zuzuhören.

... dem anderen zu sagen, wie wichtig er dir ist.

... eine innige Umarmung zu verschenken. 

Schätze diese Augenblicke,

sie sind kostbar und unwiederbringlich.


A007 

Das Leben ist immer so bunt, wie du es dir anmalst.  

Können Sie sich noch an die schönen Ausmalbilder aus der Kindheit erinnern?

Oder an "Malen nach Zahlen"? 

Dabei haben wir alle die verschiedensten Farben genutzt, um unsere Bilder besonders leuchten zu lassen. Statt dieser Buntstifte nutzen Sie doch einfach mal die Kraft ihrer Gedanken.

Ihnen steht dabei die bunteste Farbpalette zur Verfügung. Die Farben leuchten intensiv und frisch. 

Probieren Sie es aus:

Ersetzen Sie dunkle, graue, trübsinnige Gedankenansätze sofort durch positive und energetisierende Bilder. 

So ersetzen Sie sich z.B. den trüben Regentag durch ein fröhliches Kind in Regenkleidung mit viel zu großen Gummistiefeln und einem Friesenhut. Das Kind springt fröhlich von Pfütze zu Pfütze und hat den größten Spaß. Freuen Sie sich mit diesem Kind.

Haben Sie Schmerzen und können sich heute nicht so um ihren Vorhaben kümmern? Seien Sie nicht betrübt. Legen Sie sich hin, machen Sie sich schöne Entspannungsmusik an und reisen Sie in Ihren Gedanken in einen Tag voller Lebensfreude - in einen Urlaubstag - in den ganz besonderen Geburtstag - in den fröhlichen Familientag. Egal was. Hauptsache Sie haben sich und ihr Leben an diesem ausgesuchten Tag so richtig gespürt. Spüren Sie nach und lassen Sie sich von dieser Lebensfreude kitzeln und anstecken. 

Abschließend atmen Sie ganz ruhig vier Sekunden ein - halten den Atem vier Sekunden und atmen in 8 Sekunden ganz langsam wieder aus. Wiederholen Sie diese Atemübung dreimal. 


Und denken Sie immer daran: "Dein Leben ist genauso bunt und schön, wie du es dir selbst denkst und anmalst."

 Es braucht ein bisschen Übung, aber ich verspreche Ihnen, dass es klappt.


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